Flying Horseman (BE)

★★★★ „Flying Horseman lässt sich immer noch nicht zähmen.” – FOCUS KNACK 

 

★★★★ „Mothership erhält 4 Sterne und ist Album der Woche.” – DE MORGEN 

 

★★★★ ½ „Flying Horseman rules!” – WRITTEN IN MUSIC 

 

Die Musik von Flying Horseman lässt sich nicht einfach in Worte fassen. Ein Versuch: Sequenzen aus Post-Folk und düsterem Blues voller Unheil kündender Orgeln und Synthesizer, dann weiter zu Taktarten in starkem Groove-Stil und zum Ende hin euphorische Ausbrüche mit wüsten Gitarrensounds. Als ob Peter Gabriel, Nick Cave und Brian Eno auf einer Party sehr benebelt geraten seien und nun die Story im Detail erzählen. 

Sollte in Belgien der Titel „fleißigster Mann im Showbusiness“ zu vergeben sein, könnte Bert Dockx ihn beanspruchen. Als Sänger, Komponist und (Jazz-) Gitarrist befasst sich Dockx sowohl solo als auch mit Nebenprojekten (Dans Dans, Strand, Sweet Defeat, Ottla). Der Schwerpunkt liegt nun auf Flying Horseman. Exakt zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Debütalbums Wild Eyes präsentierte die Band voriges Jahr ihr 6. Album Mothership, ein bündiges Album mit acht abenteuerlichen, bunten Songs mit viel Herz und Weitblick. Der Sound ist transparent, direkt und ausdrucksvoll, ohne beeinträchtigenden Effekt auf die Vielschichtigkeit und eindringliche Atmosphäre, die für diese einzigartige Band typisch sind. 

Ein atemberaubendes Hörerlebnis  

Stärker denn je treten alle Bandmitglieder in diesem Konzert in den Vordergrund: die kräftige und innovative Rhythmusabteilung von Mattias Cré und Alfredo Bravo, der beschwörende mehrstimmige Gesang, Synth- und Gitarrenklänge von Loesje und Martha Maieu, die seelenvolle Stimme, die labyrinthischen Texte und das mitreißende Gitarrenspiel von Bert Dockx. Live garantiert Flying Horseman ein atemberaubendes Hörerlebnis.